ZA242 - KI im Ingenieurbüro: Wie ich Requirements Engineering mit eigenen KI-Agenten vorantreibe

04.05.2026 20 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode nehme ich dich mit auf meine Reise, wie ich KI sinnvoll in meinem Ingenieurbüro einsetzen möchte – speziell im Bereich Requirements Engineering. Dabei teile ich offen, warum es nicht funktioniert, einfach einen ganzen Prozess in eine KI zu „kippen“, und welche Schritte wirklich KI-tauglich sind.
Ich erkläre, warum ich drei spezialisierte KI-Agenten entwickelt habe, welchen Nutzen sie bringen und welche Aufgaben weiterhin vollständig manuell bleiben müssen. Außerdem erfährst du, warum Tools wie LangDoc und Obsidian meine wichtigsten Begleiter sind und wie ich mit dem System Footprint arbeite.
Diese Episode bildet den Auftakt einer mehrteiligen Serie, in der ich zeige, was funktioniert, wo ich scheitere und wie ich KI Schritt für Schritt in meine täglichen Prozesse integriere.

Das YouTube-Video zum Podcast: https://www.youtube.com/watch?v=tZ-LBaqKWuE

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Links zur Episode

Obsidian: https://obsidian.md/

Langdock: https://langdock.com/de

Webinare von Björn Schorre: https://webinare.bjoernschorre.de/

Mein Blog-Eintrag zur Episode: https://zukunftsarchitekten-podcast.de/2026/04/ki-im-ingenieurbuero-prolog-wie-ich-kuenstliche-intelligenz-im-requirements-engineering-einsetze/

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P.S.: Mein Buch zum Thema Lastenhefte ist da. Du findest es auf der Verlagsseite von tredition

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Björn Schorre

ZA241 - Das RE-Camp 2026 in Hannover

14.04.2026 13 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode des Zukunftsarchitekten-Podcasts dreht sich alles um das bevorstehende sechste RE-Camp in Hannover. Als leidenschaftlicher Systemingenieur teile ich mit euch die zentralen Inhalte und den Sinn eines solchen Camps. Die Veranstaltung ist für den Herbst geplant und ich bin begeistert, euch über die geplanten Aktivitäten und Erwartungen zu informieren.

Das RE-Camp bietet eine hervorragende Plattform, um aus der eigenen Blase des Requirements und Systems Engineering auszubrechen. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich mit anderen Fachleuten zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen, um voneinander zu lernen. In der heutigen schnelllebigen Welt, in der künstliche Intelligenz und Digitalisierung immer wichtiger werden, ist eine solche Vernetzung unverzichtbar. Wir müssen uns kontinuierlich weiterentwickeln und anpassen, da die Herausforderungen im Requirements Engineering zunehmend komplexer werden.

Ein zentrales Thema unserer Diskussion sind die Struktur und das Konzept des Barcamps. Im Gegensatz zu traditionellen Konferenzen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Inhalte selbst zu gestalten. Es gibt kein festgelegtes Programm oder Komitee, das die Themen auswählt. Jeder Teilnehmer bringt seine Perspektiven und Fragen mit und stellt diese in kurzen Pitches vor. So können sich die Slots am Veranstaltungstag dynamisch füllen und jeder kann aktiv an den Themen mitwirken, die ihn wirklich interessieren.

Wir erläutern auch die verschiedenen Arten von Sessions, die beim Barcamp stattfinden können. Sei es eine Fragestellung, ein Mini-Vortrag oder das Einholen einer Meinung – die Formate sind vielfältig und bieten für jeden etwas. Wichtig ist auch das Prinzip der „zwei Füße“, welches jedem Teilnehmer die Freiheit gibt, eine Session zu verlassen und eine andere zu wählen, die ihn mehr anspricht. Dies fördert die spontane Interaktion und sorgt dafür, dass nur die wirklich relevanten Gespräche stattfinden.

Darüber hinaus stelle ich die Location vor, das Eisenwerk in Hannover, eine moderne Einrichtung, die speziell für neue Arbeitsformen konzipiert wurde. Die Erreichbarkeit ist optimal, sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir freuen uns darauf, am 9. September ab 8:30 Uhr dort zusammenzukommen, um beim Networking, Impulsen und der Sessionplanung den Tag zu beginnen.

Zu den Highlights des Camps zählt auch der Input von Andreas Willert, der zu den Themen KI und Dokumentenanalyse sprechen wird. Dies wird den Teilnehmern wertvolle Anregungen und neue Perspektiven bieten. Abschließend gebe ich einige Tipps mit auf den Weg: Ein Barcamp ist eine ideale Möglichkeit, aktuelle Themen zu erkunden, neue Ideen zu generieren und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Ich lade alle dazu ein, sich frühzeitig Tickets zu sichern, da die Plätze begrenzt sind und die Frühbucherpreise bald enden. Informationen findet ihr auf der Website requirementsengineeringcamp.com. Es wäre großartig, wenn ihr auch Kollegen zu diesem spannenden Event einladen würdet.

Hier der Link zur Webseite: https://requirementsengineeringcamp.com/

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Links zur Episode

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Björn Schorre

Systems Engineering – Aufgaben, Funktionen und Gehalt eines Systems Engineers

Systems Engineering ist weit mehr als nur Methodik – es ist die Kunst, komplexe technische Systeme planbar, steuerbar und nachvollziehbar zu gestalten.
Hier erfährst du, was Systems Engineering in der Praxis bedeutet, welche Aufgaben Systems Engineers übernehmen und warum diese Rolle für die Zukunft des Maschinenbaus entscheidend ist.

Lies weiter und entdecke, wie du mit Systemdenken dein Engineering auf das nächste Level bringst.

ZA224 - TIMWOOD entschlüsselt: Wie unnötige Verschwendung unsere Projekte bremst und was wir dagegen tun können

06.08.2024 31 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode erfährst du, wie das Akronym TIMWOOD, das für Transport, Inventory, Motion, Waiting, Overproduction, Overengineering und Defects steht, verschiedene Arten von Verschwendung in Projekten beschreibt und wie sie die Effektivität beeinträchtigen können. Ich werde dir aus Sicht eines Entwicklungsteams erklären, was die einzelnen Buchstaben bedeuten.

TIMWOOD im Detail:

  • Transport (Unnötiger Transport): Systeme effizienter nutzen und unnötige Wege vermeiden.
  • Inventory (Überhöhte Lagerhaltung): Vermeidung von veralteten Teilsystemen durch bessere Projektplanung.
  • Motion (Unnötige Bewegungen): Reduzierung von unnötigem Herumlaufen und systematische Ablage.
  • Waiting (Wartezeiten): Automatisierung von Prozessen zur Vermeidung von Wartezeiten.
  • Overproduction (Überproduktion): Vermeidung von unnötigen Anforderungen.
  • Overengineering (Ungünstiger Herstellungsprozess): Vermeidung von überflüssigen Tools und Prozessen.
  • Defects (Ausschuss, Nacharbeit, Mängel): Vermeidung von Mängeln durch frühzeitige Fehlererkennung.

Verschwendung ist ein massiver Effektivitätskiller, besonders in kostspieligen Entwicklungsprojekten. Zeitaufwendige Nacharbeiten und ungenutzte oder veraltete Ergebnisse müssen vermieden werden.

 

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P.S.: Meinen Service zur Lastenhefterstellung findest Du auf dieser Seite Vorgehen Lastenheft

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Björn Schorre

ZA220 - Was ist Dein System? Erkennen, was ist drinnen und was ist draußen

25.06.2024 25 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode des Zukunftsarchitekten geht es um die Bedeutung einer klaren Systemabgrenzung zu Beginn eines Projekts. Ich erläutere, warum es wichtig ist, mit einer klaren Systemabgrenzung zu starten und wie du dabei vorgehen kannst, um eine akzeptierte Darstellung deines Systems zu erhalten.

Eine Systemabgrenzung hilft dir, Einblicke in die Einbettung deines Systems zu gewinnen und Informationen über externe und interne Systemelemente zu erhalten. Durch die Diskussion über diese Elemente und die Identifizierung von Akteuren, die das System nutzen oder bedienen, könnt ihr im Projektteam ein gemeinsames Verständnis aufbauen und Missverständnisse frühzeitig klären.

Durch die Systemabgrenzung kannst du auch eine Stakeholderliste erstellen und Anwendungsfälle identifizieren, die das System unterstützen soll. Darüber hinaus können vorhandene interne Elemente überprüft werden, ob sie für das aktuelle Projekt wiederverwendet werden können, was Zeit und Ressourcen spart.

Die erlangten Informationen aus der Systemabgrenzung können auch für das Schnittstellenmanagement genutzt werden. Ein gut verwaltetes Schnittstellenmanagement hilft dabei, Probleme bei der Integration des Systems in die reale Umgebung zu vermeiden und die Kommunikation mit externen Systemen zu erleichtern.

Für die Umsetzung einer Systemabgrenzung empfehle ich, leichtgewichtig mit einem Flipchart oder einem Whiteboard zu beginnen und später digitale Tools wie PowerPoint oder Visio zu nutzen. Die kontinuierliche Pflege des Systemkontexts hilft dabei, langfristig einen Mehrwert aus der Arbeit zu generieren.

Zum Abschluss gebe ich drei Tipps: Beginne leichtgewichtig, sorge für ein einheitliches Verständnis im Team und pflege den Systemkontext kontinuierlich. Falls du an Systemkontext-Plakaten interessiert bist, kannst du diese auf meiner Webseite erwerben. Ich danke dir fürs Zuhören und wünsche dir einen hohen Wirkungsgrad bei deinen Projekten. Tschüss und bis zum nächsten Mal beim Zukunftsarchitekten, dem Systems Engineering Podcast.

 

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SysML der OMG: https://www.omgsysml.org/

Buch zur Methode CONSENS und ein Anwendungsbeispiel: https://www.systemsengineeringmastermind.de/portfolio-item/einfache-modellierung-der-systemarchitektur-mit-consens/

System-Footprint: https://www.systemsengineeringmastermind.de/portfolio-item/system-footprint/

Systemabgrenzung Plakat: https://www.digistore24.com/product/558269 mit dem Rabatt-Code ZAP220.

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Björn Schorre

ZA214 - Strategien und Methoden für effektiven Wissenstransfer

13.02.2024 41 Minuten



Zusammenfassung

Mein Gast heute ist Elena Schüßler-Roggenhofer, eine erfahrene Wissensmanagerin und Autorin digitaler Lerninhalte. Gemeinsam werden wir den Unterschied zwischen Wissen und Information untersuchen und den Kreislauf des Wissensmanagements erläutern.

Elena erklärt, dass Wissen aus Informationen entsteht, denen ein Erfahrungskontext hinzugefügt wird. Sie betont, dass es sowohl explizites Wissen gibt, das in Dokumenten festgehalten werden kann, als auch implizites Wissen, das in den Köpfen der Menschen liegt. Das Ziel des Wissensmanagements ist es, beide Arten von Wissen zugänglich zu machen und effektiv zu nutzen. Björn und Elena diskutieren auch die verschiedenen Aspekte des Wissensmanagements, sowohl strategisch als auch operativ.

Der strategische Aspekt beinhaltet das Setzen von Wissenszielen und die Evaluierung des Erfolgs. Der operative Aspekt umfasst die Identifizierung, den Erwerb, die Entwicklung, Verteilung, Nutzung und Bewahrung des Wissens. Dabei betonen sie die Notwendigkeit, sowohl explizites als auch implizites Wissen zu dokumentieren und für andere zugänglich zu machen.

Um dies zu erreichen, erklären sie den Kreislauf des Wissensmanagements, der verschiedene Iterationen umfasst. Zunächst identifizieren sie das relevante Wissen und erstellen eine Wissenslandkarte. Anschließend priorisieren sie die transferrelevanten Aspekte und setzen geeignete Transfermethoden um. Dieser Kreislauf dient als theoretisches Konstrukt, um wertvolles Wissen zu dokumentieren und für andere nutzbar zu machen. Sie betonen auch die Bedeutung von Strukturen und Plattformen, die den Zugriff auf das Wissen erleichtern.

Sie diskutieren auch die Herausforderungen des Wissensmanagements, insbesondere in Bezug auf das Ausscheiden von Mitarbeitenden und den demografischen Wandel. Es ist wichtig, das Wissen im Unternehmen zu bewahren und nachhaltig zugänglich zu machen, um den Wissenstransfer zu gewährleisten. Sie betonen, dass vernünftiges Wissensmanagement Zeit spart und die Effizienz steigert.

Abschließend gibt Elena praktische Tipps zur Umsetzung des Wissensmanagements, wie die Schaffung einer Wissensdatenbank und die Nutzung geeigneter Plattformen. Sie betont, dass Wissensmanagement eine gemeinsame Anstrengung ist, bei der verschiedene Abteilungen zusammenarbeiten sollten. Sie empfiehlt auch, sich an Experten für Wissensmanagement zu wenden und gemeinsam mit diesem eine Kultur der Wissensteilung im Unternehmen zu fördern.

Zusammenfassend geben sie drei Tipps für das Wissensmanagement: das Setzen von Zielen, das Sammeln und Zugänglichmachen von Wissen sowie die Motivation und Unterstützung der Mitarbeitenden beim Dokumentieren von Wissen.

Wenn Dir diese Episode gefallen hat, kannst Du sie gerne weiterempfehlen, sodass auch andere von den Tipps profitieren. Du kannst auch die Online-Bibliothek von Björn nutzen, um auf das Wissen des Systems Engineering zuzugreifen.

 

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Elena’s Mailadresse: elena@knowlibri.de

Webseite von Knowlibri: https://www.knowlibri.de

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Elena Schüßler-Roggenhofer

ZA209 - Wie du ein sinnvolles Glossar anlegst und verwaltest

05.09.2023 22 Minuten



Zusammenfassung

In der heutigen Episode spreche ich über das Glossar eines Projektes. Mir ist es gerade in einem aktuellen Projekt passiert, dass ich gefragt wurde, wozu so ein Glossar den gut sei. Man würde doch schon wissen, was die Abkürzungen bedeuten.

Daher möchte ich einmal im Podcast darauf eingehen, warum ich immer beim Einstieg in ein Projekt ein Glossar anfange. Egal ob es ein Glossar vom Projektteam schon gibt oder nicht. Aus meiner Sicht hilft Dir so ein Glossar ungemein – zu Anfang, um für Dich Begriffe zu klären und später, um diese Begriffe anderen weiterzugeben.

Hör in meinen Podcast rein, denn das sind nicht die einzigen Gründe, warum ein Glossar wichtig ist.

 

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Björn Schorre

Die Rollen im Anforderungsmanagement

Neben den Anforderungsdokumenten haben wir auch noch die verschiedenen Rollen bei der Erstellung von Spezifikationen.

Auf der einen Seite haben wir den Kunden, der in seinem Lastenheft ein Problem beschreibt, das er gelöst haben will. Zusätzlich haben wir die Interessensgruppen, die ebenfalls ein Problem beschreiben, das sie allgemeingültig gelöst haben wollen.

Auf der anderen Seite haben wir das Projektteam mit jemandem, der sich mit dem ganzen Thema Requirements Engineering beschäftigt und versucht, überhaupt das Problem zu begreifen. Dann gibt es jemanden, der sich mit dem ganzen Systemdesign beschäftigt. Das ist jemand, der versucht, aus den Anforderungen eine Lösung zu definieren. Und dann haben wir einen Projektmanager, der halt in diesem ganzen Kontext noch versucht, das Team zum Erfolg zu führen.

Das zusammen ist genau die Schnittstelle, und wir sehen auch da: Auf der einen Seite liegen die Lastenhefte und auf der anderen Seite die Pflichtenhefte nach der klassischen Beschreibung.

Rollen im Anforderungsmanagement

Rollen im Anforderungsmanagement

Am Ende bilden die Rollen auch die Arbeitsergebnisse ab. Ein Requirements Engineer wird also die Anforderungsspezifikation (SRS) erschaffen. Ein Systemdesigner oder ein Systemarchitekt wird die Architekturspezifikation (SAS) schreiben, und der Projektmanager beschreibt in der Regel in seinem Projekthandbuch all die nichttechnischen Anforderungen an ein System.

Je komplexer Systeme werden oder je dynamischer ihre Funktion ist, desto wichtiger wird es, sich intensiv mit diesen Dokumenten und Spezifikationen zu beschäftigen. Ein System, das einen relativ einfachen Aufbau hat und auch keine großartige Dynamik besitzt, muss nicht in aller epischer Breite sämtliche oben beschriebenen Spezifikationen besitzen, wenn eigentlich klar ist, was wichtig ist. Das bedeutet aber, sie nicht komplett wegzulassen, sondern mit Sinn und Verstand nur das, was gebraucht wird, umzusetzen.

Je komplexer ein System wird oder gar je mehr Unterlieferanten dabei sind, also je mehr Menschen auch in diesem Projekt eingebunden sind, desto wichtiger werden Spezifikationen. Denn Spezifikationen sind am Ende nichts anderes als eine Dokumentation von Wissen.

Requirements-Engineering mit Word und Excel

Immer wieder melden sich Leser, die in ihren Unternehmen die nötigen Anforderungen und Spezifikationen für Projekte schaffen, aber kein Requirements-Engineering-Werkzeug haben. Entsprechend versuchen sie, mit Word und Excel zu arbeiten, was nicht immer einfach ist – und weswegen ich die nächsten Beiträge diesem Thema widmen möchte.

Ich werde im Folgenden die vielen Fragen aufgreifen, die sich um Requirements Engineering mit Word und Excel drehen.

Viele, gerade kleine und mittelständische Firmen haben für ihre Projekte oftmals keine aufwändigen und großen Requirements-Engineering-Tools, wie man sie aus komplexen Projekten kennt.

Diese Tools sind in der Regel recht teuer, oft sehr vielschichtig und relativ komplex zu bedienen. Also nutzen viele Unternehmen – beinahe „traditionell“ – die Word- oder auch Excel-Werkzeuge.

Hinzu kommt häufig, dass die fachliche Ausbildung in Sachen Requirements Engineering fehlt: Viele wissen schlicht nicht, was es bedeutet und wie relevant es ist. Entsprechend nehmen sie einfach das, was sie haben – in der Regel Microsoft Office – und versuchen, ihre Requirements damit zusammenzubauen.

Das Ziel dieser Episoden ist es, euch das nötige KnowHow und viele Tipps zu vermitteln, um eure Spezifikationen mit Word zu handhaben. Zunächst habe ich ein paar Begriffsklärungen und ein wenig Hintergrundwissen für Leser, die die vorangegangenen Beiträge noch nicht kennen.

ZA208 - Agilität im Systems-Engineering

25.07.2023 46 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Folge tauchen wir in die Welt der Systemtechnik ein und untersuchen die Einbeziehung von Agilität in den Prozess. Mein heutiger Gast ist Dr. Thaddäus Dorsch, ein Experte auf dem Gebiet des Systems-Engineering und der agilen Methoden. Wir erfahren etwas über die Kernkonzepte des Systems-Engineering, wie Agilität eine entscheidende Rolle spielt, Best-Practice-Benchmarks für die Implementierung von Agilem Systems Engineering und die wichtigsten Erfolgsfaktoren, damit es effektiv funktioniert.

Das agile Manifest der Software-Entwicklung: https://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html (bitte zuerst lesen)

Link auf das agile Manifest der System-Entwicklung: https://www.agile-systems-engineering.com/

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Du brauchst Hilfe bei der Definition der Anforderungen an Dein Produkt?

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Thaddäus Dorsch