Wie Unternehmen Robotik richtig entwickeln – mit Struktur statt Zufall

Robotik entwickelt sich rasant. KI wird zum entscheidenden Faktor. Mit klarer Strategie und dem System Footprint entsteht Struktur für erfolgreiche, effiziente Robotik‑Projekte.

ZA241 - Das RE-Camp 2026 in Hannover

14.04.2026 00:00:00.000 Stunden 00:00:00.000 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode des Zukunftsarchitekten-Podcasts dreht sich alles um das bevorstehende sechste RE-Camp in Hannover. Als leidenschaftlicher Systemingenieur teile ich mit euch die zentralen Inhalte und den Sinn eines solchen Camps. Die Veranstaltung ist für den Herbst geplant und ich bin begeistert, euch über die geplanten Aktivitäten und Erwartungen zu informieren.

Das RE-Camp bietet eine hervorragende Plattform, um aus der eigenen Blase des Requirements und Systems Engineering auszubrechen. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich mit anderen Fachleuten zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen, um voneinander zu lernen. In der heutigen schnelllebigen Welt, in der künstliche Intelligenz und Digitalisierung immer wichtiger werden, ist eine solche Vernetzung unverzichtbar. Wir müssen uns kontinuierlich weiterentwickeln und anpassen, da die Herausforderungen im Requirements Engineering zunehmend komplexer werden.

Ein zentrales Thema unserer Diskussion sind die Struktur und das Konzept des Barcamps. Im Gegensatz zu traditionellen Konferenzen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Inhalte selbst zu gestalten. Es gibt kein festgelegtes Programm oder Komitee, das die Themen auswählt. Jeder Teilnehmer bringt seine Perspektiven und Fragen mit und stellt diese in kurzen Pitches vor. So können sich die Slots am Veranstaltungstag dynamisch füllen und jeder kann aktiv an den Themen mitwirken, die ihn wirklich interessieren.

Wir erläutern auch die verschiedenen Arten von Sessions, die beim Barcamp stattfinden können. Sei es eine Fragestellung, ein Mini-Vortrag oder das Einholen einer Meinung – die Formate sind vielfältig und bieten für jeden etwas. Wichtig ist auch das Prinzip der „zwei Füße“, welches jedem Teilnehmer die Freiheit gibt, eine Session zu verlassen und eine andere zu wählen, die ihn mehr anspricht. Dies fördert die spontane Interaktion und sorgt dafür, dass nur die wirklich relevanten Gespräche stattfinden.

Darüber hinaus stelle ich die Location vor, das Eisenwerk in Hannover, eine moderne Einrichtung, die speziell für neue Arbeitsformen konzipiert wurde. Die Erreichbarkeit ist optimal, sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir freuen uns darauf, am 9. September ab 8:30 Uhr dort zusammenzukommen, um beim Networking, Impulsen und der Sessionplanung den Tag zu beginnen.

Zu den Highlights des Camps zählt auch der Input von Andreas Willert, der zu den Themen KI und Dokumentenanalyse sprechen wird. Dies wird den Teilnehmern wertvolle Anregungen und neue Perspektiven bieten. Abschließend gebe ich einige Tipps mit auf den Weg: Ein Barcamp ist eine ideale Möglichkeit, aktuelle Themen zu erkunden, neue Ideen zu generieren und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Ich lade alle dazu ein, sich frühzeitig Tickets zu sichern, da die Plätze begrenzt sind und die Frühbucherpreise bald enden. Informationen findet ihr auf der Website requirementsengineeringcamp.com. Es wäre großartig, wenn ihr auch Kollegen zu diesem spannenden Event einladen würdet.

Hier der Link zur Webseite: https://requirementsengineeringcamp.com/

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Links zur Episode

Webinare von Björn Schorre: https://webinare.bjoernschorre.de/

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Meine Mailadresse: feedback@zukunftsarchitekten-podcast.de

Brauchst Du Unterstützung bei der Erstellung eines Lastenheftes oder hast eine Frage dazu, dann findest Du meine Email in den Shownotes. Klicke darauf oder kopiere sie in Dein Emailprogramm und schicke mir eine Mail und wir sprechen darüber.

Dann kannst Du Dir in meinem Online-Kalender auch gerne direkt einen Termin buchen: https://kalender.bjoernschorre.de

P.S.: Mein Buch zum Thema Lastenhefte ist da. Du findest es auf der Verlagsseite von tredition

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Björn Schorre

ZA240 - System Architecture Framework verstehen und gezielt einsetzen

30.03.2026 43 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode nehme ich Dich mit in die Welt des System Architecture Frameworks – kurz SAF – und zeige Dir, wie Du damit Struktur in komplexe Systeme bringst.

Gemeinsam mit Moritz Kirchner schaue ich darauf, wo SAF herkommt und warum es ursprünglich entwickelt wurde: nämlich um Ordnung in komplexe Zusammenhänge zu bringen – weg von reiner IT-Architektur hin zu echtem Systems Engineering.

Ich erkläre Dir, warum der zentrale Einstieg immer über Deine Stakeholder erfolgen sollte. Denn ihre Bedarfe – die sogenannten Concerns – bestimmen, welche Sichten auf Dein System überhaupt sinnvoll sind. Genau dafür liefert SAF eine Art Baukasten aus sogenannten Viewpoints.

Ein besonders wichtiges Element ist dabei das SAF-Grid. Es hilft Dir, Dein System entlang verschiedener Ebenen – von der operativen Sicht bis hin zur physischen Umsetzung – strukturiert zu betrachten.

Dabei wird eines ganz klar:
Du musst nicht alles nutzen, was SAF bietet. Im Gegenteil – der wahre Mehrwert entsteht erst dann, wenn Du bewusst auswählst, welche Viewpoints für Dein konkretes Projekt sinnvoll sind.

Mein Fazit für Dich:
Wenn Du Dich einmal ernsthaft mit Frameworks wie SAF auseinandersetzt, gewinnst Du nicht nur Struktur – sondern vor allem Klarheit in Deinem Denken.

Die SAF Arbeitsgruppe der GfSE: https://saf.gfse.org/

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Links zur Episode

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Björn Schorre
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Moritz Kirchner

ZA238 - Weiterbildung zum Systemingenieur

09.02.2026 56 Minuten



Zusammenfassung

Warum solltest Du Dich mit der Weiterbildung zum Certified Systems Engineer (CSE) beschäftigen – und warum lohnt sich diese Investition auch für Dein Unternehmen?

In Episode 238 des Zukunftsarchitekten-Podcasts spricht Björn Schorre mit David Endler, einem der prägendsten Köpfe der Systems-Engineering-Zertifizierung in Deutschland. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welchen echten Mehrwert die CSE-Zertifizierung für Projektleitende, Produktmanager und Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau bietet.

Du erfährst,

  • warum Certified Systems Engineers eine gemeinsame, normbasierte Sprache sprechen und Projekte dadurch messbar schneller starten,

  • wie Unternehmen von fundierteren Entscheidungen, weniger Reibungsverlusten und besserem Wissenstransfer profitieren,

  • weshalb Weiterbildung der entscheidende Hebel ist, um komplexe Systeme beherrschbar zu halten,

  • und wie sich mit der CSE-Zertifizierung nachhaltige Karrierepfade jenseits klassischer Führungsrollen aufbauen lassen.

Eine Episode für alle, die Systems Engineering nicht als Theorie verstehen, sondern als strategisches Werkzeug für erfolgreiche Produktentwicklung.

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Links zur Episode

CSE-Seminare bei der oose eG: https://www.oose.de/seminar/vorbereitungskurs-certified-systems-engineer-ebene-c

SE-Zert: https://www.se-zert.org/

KL-Camp: https://kl-camp.bjoernschorre.de

Webinare von Björn Schorre: https://webinare.bjoernschorre.de/

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Björn Schorre
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David Endler

Der System-Footprint neu gestaltet – mehr Orientierung, mehr Klarheit, mehr Systems Engineering im Alltag

Der neu gestaltete System-Footprint 5.0 bringt deutlich mehr Klarheit und Struktur in die tägliche Systemarbeit. Durch das neue Layout, die angepasste Farbwelt und die von links nach rechts logisch aufgebaute Bearbeitungsreihenfolge entsteht für Dich und Dein Team ein intuitiver Arbeitsfluss, der die Abstimmung zwischen Mechanik, Elektronik und Software spürbar erleichtert. Halbtransparente Hilfstexte geben Orientierung, ohne den kreativen Prozess zu stören, während dezente Pfeile eine sinnvolle Navigationslogik andeuten, ohne Dich methodisch einzuengen. So gelingt es, schneller zu einem gemeinsamen Systemverständnis zu kommen und Risiken bereits in frühen Phasen sichtbar zu machen. Der System-Footprint unterstützt Dich damit wirksam dabei, technische Entscheidungen fundierter zu treffen und Entwicklungsprojekte stabiler aufzustellen.

Das INCOSE Systems Engineering Competency Framework – Warum es für Dich als Projekt- oder Produktverantwortlicher so wichtig ist

Wenn Du in der technischen Entwicklung arbeitest, kennst Du die Herausforderung: Systeme werden komplexer, Teams interdisziplinärer und die Anforderungen vielfältiger. Gleichzeitig steigt der Anspruch, Projekte planbar, robust und nachweisbar beherrschbar zu machen. Genau hier setzt das INCOSE Systems Engineering Competency Framework an – ein strukturiertes Modell, das beschreibt, welche Kompetenzen eine Systems Engineerin oder ein Systems Engineer wirklich braucht, um diese wachsende Komplexität zu meistern.

Wenn der Produktmanager zu viel vorgibt – Oder: Wer spielt hier eigentlich die erste Geige?

In der Entwicklung neuer Produkte treffen zwei Welten aufeinander: das Produktmanagement, das die Marktbedürfnisse kennt, und die Entwicklung, die die technische Umsetzung beherrscht. Entscheidend ist, dass der Produktmanager das Was beschreibt – also den Zweck, den Nutzen und die Funktionen des Produkts – ohne das Wie vorzugeben. Nur so bleibt der Lösungsraum offen und Innovation möglich. Wenn Produktmanagement und Entwicklung ihre Rollen klar verstehen und miteinander im Takt bleiben, entsteht ein System, das sowohl marktorientiert als auch technisch exzellent ist – und damit wirklich das Zeug hat, im Engineering zu rocken.

Systems Engineering – Aufgaben, Funktionen und Gehalt eines Systems Engineers

Systems Engineering ist weit mehr als nur Methodik – es ist die Kunst, komplexe technische Systeme planbar, steuerbar und nachvollziehbar zu gestalten.
Hier erfährst du, was Systems Engineering in der Praxis bedeutet, welche Aufgaben Systems Engineers übernehmen und warum diese Rolle für die Zukunft des Maschinenbaus entscheidend ist.

Lies weiter und entdecke, wie du mit Systemdenken dein Engineering auf das nächste Level bringst.

ZA236 - Anforderungen von A-SPICE an Deine Toollandschaft

19.08.2025 1 Stunde 28 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode des Zukunftsarchitekten-Podcasts spreche ich mit Maria Eckey über die entscheidenden Anforderungen an die Tool-Landschaft, um die Konformität mit A-Spice und ISO 26262 zu gewährleisten. Maria bringt als Automotive Spice Competent Assessor wertvolle Einblicke mit, die wir nutzen, um die Integration von Tools in Entwicklungsprojekten zu beleuchten.

Wir diskutieren die essenziellen Anforderungen, die Automotive Spice an die Tool-Landschaft stellt, beginnend mit der Nachvollziehbarkeit von Anforderungen – einem Grundpfeiler, der sicherstellt, dass jede Stakeholder-Anforderung eindeutig nachverfolgt werden kann. Dies schließt auch die bidirektionale Rückverfolgbarkeit ein, die es ermöglicht, den Ursprung jeder Anforderung zu identifizieren und zu verstehen, wie sie in die verschiedenen System- und Testanforderungen überführt wurde. Dabei wird klar, dass traditionelle Tools wie Excel zwar genutzt werden können, aber an ihre Grenzen stoßen, insbesondere wenn es um größere Projekte mit zahlreichen Anforderungen geht.

Ein weiterer Fokus unserer Diskussion liegt auf den Anwendungslifecycle-Management- (ALM-)Tools und Product Lifecycle Management- (PLM-)Tools. Während ALM hauptsächlich in der Softwareentwicklung Verwendung findet, spielt PLM eine wichtige Rolle in der Hardware- und Systementwicklung. Wir stellen fest, dass die Trennung dieser beiden Bereiche in der Praxis oft zu Herausforderungen führt, insbesondere wenn es um die Integration beider Systems geht. Maria erläutert, dass es essenziell ist, die richtige Tool-Kombination zu wählen, um eine durchgängige Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.

Darüber hinaus gehen wir auf die Rolle von Projektmanagement-Tools und deren Integration in die Tool-Landschaft ein. Die Fähigkeit, Aufgaben zu verfolgen, Ressourcen zu verwalten und eine realistische Projektplanung zu ermöglichen, ist von entscheidender Bedeutung. Ich teile meine eigenen Erfahrungen aus der Praxis, die die Wichtigkeit eines durchdachten Konfigurationsmanagementplans verdeutlichen, um die Effizienz zu steigern und potenzielle Risiken zu minimieren.

Gemeinsam reflektieren wir die Herausforderungen und Stolpersteine bei der Implementierung von Tools und Prozessen, und Maria gibt wertvolle Tipps zur Auswahl und Anpassung von Tools an die spezifischen Bedürfnisse eines Projekts. Es wird klar, dass nicht nur die Auswahl der Werkzeuge, sondern auch deren Akzeptanz und Nutzung entscheidend für den Projekterfolg ist. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Notwendigkeit, interne Kompetenzen für die Tool-Konfiguration und das Prozessmanagement im Haus zu haben, um Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sicherzustellen.

Diese Episode bietet einen tiefen Einblick in die Komplexität der Tool-Landschaft im Kontext von A-Spice und öffnet den Zuhörern die Augen für die zahlreichen Möglichkeiten und Herausforderungen, die zugleich eine Chance darstellen, ihre Projekte effizient zu gestalten und den aktuellen Standards gerecht zu werden.

 

https://www.andreasheidemann.de/barcamp-2025

https://www.qs-barcamp.de/

https://requirementsengineeringcamp.com/

https://lastenhefterstellen/vorgehen-lhe

https://lastenhefterstellen/vorgehen-sem

 

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Maria Eckey

systems.camp OWL 2025 in Paderborn

Du willst dich mit anderen über agiles Systems Engineering, MBSE oder Architekturarbeit austauschen? Dann ist das systems.camp OWL im IoT Experience Center beim Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn genau das Richtige für dich!