ZA234 - Architektur zum Anfassen - Systeme visuell erklärt

15.04.2025 55 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode spreche ich mit Matthias Künzi, Softwarearchitekt, Coach und Gründer von visuellklar.ch, über die Parallelen und Unterschiede zwischen Softwarearchitektur und Systems Engineering. Wir diskutieren, warum Software oft das „Sorgenkind“ in Systementwicklungen ist, wie frühe Abstimmung über Schnittstellen Reibungsverluste vermeiden kann, und warum es nicht reicht, sich auf die „Weichheit“ von Software zu verlassen.

Matthias gibt spannende Einblicke aus der Praxis – etwa aus der Entwicklung kritischer Medizingeräte – und teilt seine Erfahrungen zu agilen Missverständnissen, greifbarer Softwareplanung und der Bedeutung von Qualitätsanforderungen.

Ein Gespräch für alle, die mehr Struktur, Klarheit und Durchblick in komplexen Softwareprojekten wollen.

In dieser Episode spreche ich mit Matthias Künzi von visuellklar.ch, der Unternehmen bei der Analyse und Gestaltung moderner Softwarearchitekturen unterstützt. Unser Gespräch dreht sich um die spannende Verbindung von Systems Engineering und Softwarearchitektur – und warum beide Disziplinen sich optimal ergänzen.

Matthias beschreibt, wie eine fundierte Architekturanalyse nicht nur technisches Design, sondern auch organisatorische Reibungsverluste sichtbar macht. Sein Ansatz kombiniert technische Tiefe mit einem klaren Fokus auf Wirksamkeit – ganz im Sinne eines „Ingenieursmindsets“. Dabei geht es nicht um methodische Dogmen wie „agile Transformation“, sondern um gezielte Maßnahmen, basierend auf klarer Analyse.

Du erfährst außerdem:

  • Warum es so wichtig ist, Architekturentscheidungen frühzeitig zu validieren.

  • Wie man Führungskräfte und Entscheider für Softwarefragen befähigen kann – ohne, dass sie selbst Entwickler sein müssen.

Wenn Du also wissen willst, wie Klarheit in komplexe Softwareprojekte kommt – hör rein!

Matthias Webseite: https://visuellklar.ch/

Sein Buch zum Thema Software-Komplexität

Hier der Link zum Newsletter von Matthias

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Björn Schorre

ZA232 - No Zero Days - Unternehmerisches Denken für Angestellte

04.03.2025 1 Stunde 4 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode tauchst Du mit Gastgeber Björn Schorre und Gast Tim Schmaderbeck tief ins Thema „No Zero Days“ ein – und warum unternehmerisches Denken nicht nur etwas für Selbstständige ist. Gerade als angestellter Ingenieur kannst Du Deine Karriere massiv vorantreiben, wenn Du Dich wie ein Unternehmer im Unternehmen verhältst.

Tim erklärt, warum proaktive Mitarbeitende nicht nur schneller aufsteigen, sondern auch die Innovationskraft ihres Unternehmens stärken. Du erfährst, welche Gewohnheiten erfolgreiche Intrapreneure haben, warum selbstgesteuertes Lernen ein Gamechanger ist und wieso es nicht ausreicht, einfach nur gute Arbeit abzuliefern – Du musst auch sichtbar machen, was Du leistest.

Ob Du angestellter Ingenieur bist oder selbst ein Team leitest – diese Episode liefert Dir konkrete Tipps, wie Du unternehmerisches Denken in Deinem Job verankerst und damit nicht nur Deine Karriere, sondern auch Dein Unternehmen voranbringst.

Hör rein – und mach den ersten Schritt zu Deinem eigenen No Zero Day!

 

Tim’s Unternehmen „Mentorwerk“ -> https://mentorwerk.de/

Agiles BarCamp in Herford -> https://agile-owl.de/

systems.camp in Padernborn -> https://systemscamp.org/

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Tim Schmaddebeck

ZA231 - Lean Product Development

18.02.2025 1 Stunde 7 Minuten



Zusammenfassung

In der Episode 231 des Zukunftsarchitekten-Podcasts geht es um das Thema Lean Product Development. Ich habe das Vergnügen, mit Götz Müller zu sprechen, einem erfahrenen Systemingenieur, der sich seit über 25 Jahren mit Lean-Management beschäftigt. Gemeinsam tauchen wir in die Konzepte ein, die eine effiziente Produktentwicklung ermöglichen und wie eine Wertstromanalyse helfen kann, die Arbeitsstationen während der Entwicklungsphase zu identifizieren.

Wir beginnen mit einer Diskussion über die Unterschiede zwischen herkömmlicher Produktentwicklung und Lean Product Development. Götz hebt hervor, dass die Produktentstehung bereits in der Entwicklungsphase beginnt und nicht erst in der Produktion. Die Bedeutung, frühzeitig Entscheidungen zu treffen, um Kosten und Ressourcen optimal einzusetzen, wird klar. Hierbei wird der Begriff des Frontloadings eingeführt, wo zu Beginn eines Projekts erheblicher Aufwand betrieben wird, um spätere Fehlentscheidungen und damit verbundene Zeitverschwendungen zu vermeiden.

Besonders das Konzept des Set-Based Concurrent Engineering steht im Fokus der Unterhaltung. Götz erklärt, dass man durch paralleles Arbeiten an verschiedenen Konzepten in der Lage ist, Entscheidungen hinauszuzögern und erst dann zu treffen, wenn die notwendigen Informationen und Daten vorliegen. Diese Herangehensweise minimiert das Risiko, in eine Sackgasse zu geraten, und ermöglicht es Teams, flexibel zu bleiben, während sie gleichzeitig ihre Ressourcen optimal nutzen.

Wir beleuchten auch die Herausforderungen und Vorteile einer engen Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Produktion. Götz betont, wie wichtig es ist, dass die Fertigung frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden wird, um wertvolle Rückmeldungen bezüglich der Machbarkeit zu geben und die Möglichkeit zu schaffen, Anforderungen und Fähigkeiten abzustimmen. Das Verständnis der internen Kunden-Lieferanten-Beziehungen sowie die Förderung einer offenen Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen wird als Ansatz hervorgehoben, der zur Effizienzsteigerung beitragen kann.

Während des Gesprächs diskutieren wir auch die Rolle der Führungskräfte im Lean Product Development. Götz beschreibt, dass anstatt sich in technische Details einzumischen, Führungskräfte sicherstellen sollten, dass ihre Teams entsprechend geschult sind und über die notwendigen Ressourcen verfügen, um erfolgreich zu sein. Das Ziel lautet, den Mitarbeitern die Freiheit und die Werkzeuge zu geben, die sie benötigen, um innovative Lösungen zu entwickeln.

Abschließend fasse ich die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und biete drei klare Tipps: den Wunsch nach einem Flow-Zustand im Wertstrom anzustreben, die Bedeutung der Kunden-Lieferanten-Beziehung zwischen verschiedenen Arbeitsstationen zu berücksichtigen und die Verantwortung der Führungskräfte zu betonen, ihre Teams zu schulen und auszustatten.

Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in die Implementierung von Lean-Praktiken in der Produktentwicklung, die sowohl für erfahrene Fachleute als auch für Berufseinsteiger von Nutzen sein können.

Zwei Artikel zum Thema Lean Product Development auf Götz Müller’s Webseite.

https://www.geemco.de/artikel/was-darwin-schon-von-lean-product-development-wusste/

https://www.geemco.de/artikel/wenn-schnelle-entscheidungen-schaedlich-sind/

Götz sein Artiekl auf der Webseite von t2-Informatik.

https://t2informatik.de/blog/lean-product-development-erweiterung-lean-production/

Das Buch zum Thema DevOps und den darin beschriebenen Arbeitsstationen und deren Zusammenhänge.

https://www.amazon.de/Projekt-Phoenix-Roman-DevOps-Erfolgsstrategien/dp/395875175X

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Björn Schorre
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Götz Müller

ZA227 - Innovation neu beleben - Wie Systems Engineering deutschen Unternehmen zu neuer Exzellenz verhilft

15.10.2024 57 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode spreche ich mit Robert Hämisch, dem Gründer von Spicy-SE, über die Relevanz von Systems Engineering für deutsche Unternehmen und wie es zu neuer Exzellenz führen kann. Wir diskutieren, warum es wichtig ist, komplizierte Inhalte klar und verständlich zu kommunizieren und wie die Innovationskraft eines Unternehmens durch die Vereinfachung der Systems Engineering-Methoden gesteigert werden kann.

Robert erklärt, dass die deutsche Industrie derzeit enormem Innovationsdruck ausgesetzt ist, insbesondere durch Wettbewerber aus Fernost. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, betont er, wie bedeutend es ist, Systems Engineering in einer Weise zu implementieren, die nicht nur die technischen, sondern auch die menschlichen Aspekte berücksichtigt.

Ein zentrales Thema ist die Notwendigkeit, Fachbereiche und Domänen zusammenzubringen, um die Zusammenarbeit zu fördern und Verständnis zu schaffen. Robert warnt davor, dass eine übermäßige Komplexität in Werkzeugen und Methoden dazu führen kann, dass Experten sich zurückziehen und ihre wertvollen Ideen und Kenntnisse nicht teilen. Daher plädiert er dafür, ein gemeinsames Fundament zu schaffen, auf dem alle Stakeholder zusammenarbeiten können.

Wir besprechen auch die Bedeutung von visuellen Tools und einfachen Kommunikationen im Vergleich zu komplexen Modellen. Das Ziel sollte es sein, eine Schnittstelle zu schaffen, die allen Beteiligten ermöglicht, ihre Expertise ohne größere Hürden einzubringen und zu verstehen. Roberts Schlussfolgerung lautet, dass ein gut implementiertes Systems Engineering nicht nur zu innovativen Produkten, sondern auch zu einer besseren Arbeitsatmosphäre führen kann, in der die Mitarbeiter stolz auf ihre Beiträge sind.

Zusammenfassend empfehlen wir, bei der Einführung von Systems Engineering die Bedürfnisse des Teams und deren Kompetenzen zu berücksichtigen. Durch ein abgestimmtes Vorgehen, klare Ziele und eine Kultur der offenen Kommunikation kann Systems Engineering dazu beitragen, den Wettbewerbsvorteil in der deutschen Industrie nachhaltig zu sichern. Das Gespräch mit Robert gibt wertvolle Einblicke in diese Prozesse und zeigt auf, wie wichtige Schritte für eine erfolgreiche Implementierung aussehen können.

 

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Die Bewertungskriterien: Kriterienkatalog in der SE-Online-Bibliothek (Registrierung per Email notwendig)

 

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Robert Hämisch

ZA194 - Softwareentwicklung für die Medizintechnik

26.04.2022 45 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode lernst Du, keine Angst vor den Standards zu haben, denn die wollen eher helfen als verhindern. Wir geben Dir die Hintergründe, warum man nicht zu spät mit der Evaluierung der Anforderungen für die MDR Zulassung beginnen sollte und wie Du durch ein frühes Einbinden der benannten Stellen das Risiko einer Nicht-Zulassung verringern kannst.

 

Wenn Du Fragen hast oder Anregungen, kannst Du mich gerne über die Emailadresse hoererfrage@zukunftsarchitekten-podcast.de anschreiben.

 

Hinweise und Links aus der Episode:

 

Mein Buch ist da: Erfolgreich Lastenhefte schreiben – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Mittelstand

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Sebastian Kern

ZA182 - Strategische QM-Beratung für Medizintechnik und Pharmazeutika

21.12.2021 40 Minuten



Zusammenfassung

Hinweise und Links aus der Episode:

  • die Strategische Beratung von Hilke im Web: https://sudergat.pro
  • DIN EN ISO 14971:2020-07 – Medizinprodukte – Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte (ISO 14971:2019); Deutsche Fassung EN ISO 14971:2019
  • DIN EN 62366-1:2021-08; VDE 0750-241-1:2021-08 – Medizinprodukte – Teil 1: Anwendung der Gebrauchstauglichkeit auf Medizinprodukte (IEC 62366-1:2015 + COR1:2016 + A1:2020); Deutsche Fassung EN 62366-1:2015 + AC:2015 + A1:2020
  • DIN EN ISO 13485:2021-12 – Medizinprodukte – Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen für regulatorische Zwecke (ISO 13485:2016); Deutsche Fassung EN ISO 13485:2016 + AC:2018 + A11:2021

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Hilke Sudergat

ZA181 - Cybersecurity in der Systementwicklung

10.12.2021 41 Minuten



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Hinweise und Links aus der Episode:

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